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PELLISTOR

Pellistor-Gassensoren sprechen auf 95 % aller brennbaren Gase und Dämpfe an, weshalb sie sich für den Einsatz für den Großteil aller brennbaren Substanzen eignen.

Die Sensoren werden für Standorte empfohlen, an denen viele verschiedene Stoffe zum Einsatz kommen, beispielsweise in der Farben- und Lackindustrie, der Pharmaindustrie oder der Chemiebranche.

Der Pellistorsensor ist anfällig für „Siliziumvergiftung“, bei der der Sensor mit Silizium bedeckt und somit nicht mehr voll funktionsfähig ist. Sollte sich Silizium in der Luft befinden, empfehlen wir die Verwendung von Infrarotsensoren. Diese Sensoren sind neuester Stand der Technik bei der Gasdetektion und werden nicht durch Silizium beeinflusst.

Unsere Ausstattung

In unseren Lösungen system6000 und Gascheka Duo kommen Pellistor-Gassensoren zum Einsatz.

Wie funktionieren Pellistor-Gassensorköpfe?

Der Pellistorkopf besteht aus einer dünnen Spule aus Platindraht, eingebettet in eine Keramikperle, die mit einem Katalysator beschichtet ist. Die Perle erwärmt sich, wenn Strom durch den Platindraht fließt.

Brennbare Stoffe in der Umgebung oxidieren an der Perle, sodass sie sich weiter erwärmt. Ein weiterer Anstieg der Perlentemperatur führt zum Anstieg des Widerstandes im Draht. Die Konzentration des brennbaren Stoffes wird aus dem zunehmenden Widerstand im Draht abgeleitet.

Der Pellistorkopf ist ein guter Messer explosiver Stoffe, da seine Reaktion direkt proportional zur Entzündbarkeit der Atmosphäre ist. Sollte sich jedoch Silizium in der Umgebung befinden, bedeckt dieses die Perle und deaktiviert den Katalysator. Eine Ausgabe der Messergebnisse wird so im Laufe der Zeit unmöglich. Die Kalibrierungsgastests bei Systemstart von system6000 und Gascheka Duo stellen sicher, dass eine solche Bedeckung nicht unbemerkt bleibt.